"Herausforderungen" begleiten: Schulen suchen wieder Coaches

Ein wesentliches Element des Schulprojekts der "Herausforderungen" ist zumeist, dass die Schüler*innen - während sie sich einer selbstgewählten  außerschulischen Herausforderung stellen, nicht durch Lehrkräfte ihrer Schule, sondern durch andere Erwachsene begleitet werden. Grund ist, dass die Schüler*innen möglichst unbelastet von schulischen Kontexten ihre Aktivitäten umsetzen sollen. Und ihre Begleitungen sollen sie dabei  gerade nicht anleiten oder gar unterrichten, sondern lediglich für eine grundlegende Sicherheit und pädagogische Verantwortbarkeit des Projekts sorge tragen. Deswegen sollen bzw. können diese Erwachsenen auch nicht irgendwelche Personen sein, sondern benötigen ein pädagogisches Interesse und möglichst eine basale pädagogische Vorbildung. Entsprechend sind Studierende pädagogischer Studiengänge besondere interessante, geschätzte und gesuchte  Begleitungen.
Die Bergische Universität Wuppertal - namentlich Dr. Matthias Rürup - steht in Kontakt mit mehreren Schule in der Region, die das Schulprojekt "Herausforderungen" anbieten - und Studierende als Begleitung suchen. Konkret sind dies:
  • die Gesamtschule Höhscheid in Solingen,
  • das Evangelische Gymnasium Siegen-Weidenau, 
  • die Matthias-Claudius-Schule in Bochum sowie
  • die Gesamtschule Norf in Neuss
Studierende, die an einer solchen Tätigkeit als Begleitung Interesse haben, können sich direkt an die Schulen oder auch an Dr. Matthias Rürup für nähere Informationen wenden.  Herr Rürup setzt sich außerdem dafür ein, Möglichkeiten zu schaffen, diese praktische Erfahrung als Begleitung im Rahmen des Studiums zu nutzen - z.B. als außerschulisches Berufsfeldpraktikum im komb. BA, als Forschungsprojekt in den Bildungswissenschaften oder als Abschlussarbeit. Im aktuellen Sommersemester  führt er hierzu ein Begleitseminar durch (Donnerstags, 16.00 bis 18.00 Uhr, K8); steht aber auch in seiner Sprechzeit und darüber hinaus gerne für Beratungen zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es u.a. hier: https://www.ifb.uni-wuppertal.de/de/arbeitsbereiche/empirische-schulforschung/projekt-herausforderungen/coaches.html

Abschluss und Neustart: Begleitforschung zu "Herausforderungen" (Zweites Jahr)

Projekt-Logo des Forschungsverbunds Herausforderungen
 als eigenständige Reformaktivität innovativer Schulen
Glücklich zum Ende des Wintersemester 2018/19 wurde der letzte Rückmeldebericht an eine der Schulen versendet, die im letzten Jahr ihren Schüler*innen das Projekt "Herausforderung"angeboten hatten und sich dabei vom Forschungsprojekt HeRiS begleiten ließen. Aufbauend auf eine standardisierte Online-Befragung erhielten die Schulen einen differenzierten Einblick in die Einschätzung ihrer Schüler*innen nicht nur dazu, inwieweit ihnen das Schulprojekt gefallen hat, sondern auch zu wesentlichen  Beurteilungsaspekten und Stellschrauben einer konstruktiven Weiterentwicklung. Erstellt wurden die Rückmeldeberichte durch Studierende des Masters of Eduation der Bergischen Universität, die auf diese Weise praktisch-anwendungsorientierten Einblick in Standards und Arbeitsweise quantitativ-empirischer Forschung  erhielten.
Damit ist die HeRiS-Schulbegleitforschung zum Projektjahr 2018 abgeschlossen - und startet mit neuer Energie und vielen positiven Eindrücken und Erfahrungen ins neue Forschungsjahr. Noch können sich Schulen, die im Jahr 2019 ihren Schüler*innen eine Herausforderung anbieten, um ein HeRiS-Begleitforschung bewerben - die grundlegenden Bedingungen zur Projektteilnahme sind in unserem Forschungsangebot (siehe hier) enthalten.

Zentraler Ansprechpartner ist Dr. Matthias Rürup unter der Projekt-E-Mail-Adresse: heris@uni-wuppertal.de
Weitere Informationen zu HeRiS: https://www.ifb.uni-wuppertal.de/herausforderungen

Sprechzeit am Montag, den 28.01.2019

Die Sprechzeit am Montag, den 28.01.2019, ist in der ersten Hälfte (von 16.00 bis 16.30 Uhr) für die Besprechung der Ergebnisse der standardisierten Vorlesungsevaluation mit interessierten Studierenden reserviert.

"Herausforderungen" - Schulen vernetzen sich beim ersten Bundeskongress

Die schulische Innovationsidee der "Herausforderungen" hat in den letzten 12 Jahren einer erhebliche Verbreitung an deutschen Schule gefunden. Eine wesentliche Rolle spielte dabei die Evangelische Schule Berlin Zentrum mit ihrer Schulleiterin Magret Rasfeldt, die zugleich Gründerin des Netzwerks "Schulen im Aufbruch" ist. Am 15. & 16. Februar 2019 geht die Idee der "Herausforderungen" nun einen weiteren Schritt. Die verschiedenen Schulen, die sich im letzten Jahrzehnt voneinander inspirieren ließen, sich nun eingeladen sich an Evangelische Schule Berlin Zentrum zum ersten Bundeskongress zu Thema "Herausforderungen" zu treffen. Weitere Informationen (zur Organisation und Anmeldung) finden sich HIER. Auch das Forschungsprojekt HeRiS, dass die Idee der Herausforderungen empirisch begleitet, wird auf dem Kongress präsent sein und erste Ergebnisse vorstellen.

"Herausforderungen" als schulische Innovationsidee - ein Statement

Die aufmerksame Begleitung der schulischen Innovationsidee der "Herausforderungen" bildet schon seit mehreren Jahren einen Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit von Dr. Matthias Rürup.
Nach Jahren der neugierigen Konstatierens  der eigenständigen Verbreitung dieser Idee zwischen deutschen Schule (vgl. Rürup, 2012) und der konkreten Unterstützung einzelner Schulen in Wuppertal und Solingen, die diese Idee aufgegriffen haben, steht momentan eine deutschlandweite quantitative Vergleichsuntersuchung der Umsetzung von "Herausforderungen" im Mittelpunkt seiner Arbeit - im Team mit Kolleg*innen aus Aachen und Dresden (siehe mehr hierzu HIER).
Im Kontext dieser Untersuchung und anlässlich einer Anfrage der Schulverwaltung an die IGS Oyten hat Matthias Rürup nun ein Statement zur Unterstützung der Idee der "Herausforderungen" verfasst. Dieses kann als Gastbeitrag im Deutschen Schulportal nun HIER nachgelesen und gerne weiter verbreitet werden.

Neu erschienen: "Educational Governance als Alleskönner"

Die Forschungsperspektive der "Educational Governance" wird derzeit zur Analyse sehr unterschiedlicher aktueller oder auch früherer Reformanliegen im Bildungswesen herangezogen. Diese Feststellung ist Ausgangspunkt des gerade neu erschienen Aufsatzes von Matthias Rürup mit dem Titel "Educational Governance als Alleskönner – über Möglichkeiten und Grenzen eines Konzepts". Hauptthese des Beitrages ist, dass die Educational Governance-Perspektive zwar auf vielfältige Reformaktivitäten im Bildungswesen anwendbar ist, allerdings mit ihrem basalen konzeptuellen Ausgangspunkt selbstständig handlungsfähiger Akteure (in interdependenten Verflechtungen) dennoch nicht mit jeglicher politischen Programmatik harmoniert. Diskutiert wird diese These vor allem am Beispiel des Reformanliegens eines inklusiv-diversitysensiblen Peer-Learnings. 

Rürup, Matthias (2018). Educational Governance als Alleskönner – über Möglichkeiten und Grenzen eines Konzepts. Stroot, Thea & Westphal, Petra (Hrsg.), Peer Learning an Hochschulen. Elemente einer diversitysensiblen, inklusiven Bildung (S. 37-62). Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt.

Einen Einblick in den Band findet sich unter folgendem Link: http://www.klinkhardt.de/newsite/media/20180306_9783781522299%20Strooth.pdf


Neu erschienen: Bildung unter Beoachtung

Gerade - mit einem Aufsatz von Matthias Rürup zum Bildungsbegriff der Bildungsberichterstattung - erschienen, ist der Band "Bildung unter Beobachtung. Kritische Perspektiven auf Bildungsberichterstattung", herausgegeben im Beltz-Juventa-Verlag von Inka Bormann, Sigrid Hartong und Thomas Höhne. (Verlagsseite zum Buch)

Klappentext zum Band:
"Der Band reflektiert und problematisiert aus unterschiedlichen Perspektiven die indikatorengestützte Beobachtung von Bildung und Schule. Es werden sowohl grundlegende wissenstheoretische Überlegungen zum expandierenden Bildungsmonitoring angestellt als auch kritische Fallanalysen zur lokalen Bildungsberichterstattung vorgelegt, in denen die Steuerungserwartungen politischer Akteure hinterfragt und (Neben-)Effekte der datenbasierten Bildungssteuerung aufgezeigt werden. Darüber hinaus wird der Zusammenhang von Bildungsmonitoring und Standardisierung von Bildung thematisiert und kritisch diskutiert."
 

Veranstaltungen und Sprechstunde vom 08. bis 12.01.2018

Krankheitsbedingt fallen die Lehrveranstaltungen von Dr. Matthias Rürup in der Woche vom 08.01 bis 12.01.2018 aus. Das betrifft auch die Sprechstunde am 09.01.2018.

Stellenausschreibung SHK (8-10 Std / Woche)

Zur Unterstützung bei Aufgaben in der akademischen Lehre ist bei Dr. Matthias Rürup die Stelle einer Studentischen Hilfskraft (im Umfang von 8 bis 10 Stunden pro Woche) zu besetzen. Die Beschäftigung soll zum Sommersemester 2018 beginnen und mindestens ein Studienjahr andauern. Genauere Informationen zur Stelle finden sich hier: PDF-Dokument

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (kurzes Motivationsschreiben, tabellarischer Lebenslauf) bis zum 19.01.2018 als ein gemeinsames PDF-Dokument an Herrn Dr.  Matthias Rürup (ruerup@uni-wuppertal.de).

Projektabschluss und Buchveröffentlichung "Spiel versus Leben"

Plakat / Einladung
Seit drei Jahre war es einen Arbeitsschwerpunkt von Dr. Matthias Rürup, nun endet es: das Projekt "Und trotzdem was gelernt/Spiel versus Leben? Wie Computerspiele unser Leben verändern“.
In Kooperation mit dem Kommunikationszentrum die börse Wuppertal und mit jährlich anderen  Schulen wurden ein Projektkurs für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe konzipiert und umgesetzt. Aufgefordert wurden die Schülerinnen und Schüler dabei, Video- und Computerspiele nach ihren Lerneffekten zu befragen: Welche Anregungen und Übungsgelegenheiten bieten sie - und sind (möglich) sogar auch nützliche darunter?
Cover des Buches 
Im letzten Schuljahr war die Pina-Bausch-Gesamtschule in Vohwinkel der schulische Projektpartner. Ein Jahr haben dortige Schülerinnen und Schüler, unterstützt durch Studierende der Bergischen Universität, an einem gemeinsamen Buch geschrieben. In ihren Texten stellen sie konkrete Genre und Spiele vor. Gerahmt werden diese Spielberichte durch mehrere populärwissenschaftliche Beiträge zu Video- und Computerspielen als Lerngelegenheiten in Freizeit oder auch Unterricht. In diesen Beiträgen dokumentiert sich der öffentliche Workshop "Spiel versus Leben", der im Oktober 2015 bis Januar 2016 im Kommunikationszentrum die börse - als weiterer Teil des Gesamtprojekts - stattfand.
Am 14. Dezember 2017 ab 17.00 Uhr wird nun das Arbeitsergebnis der letzten Jahres vorgestellt: das Buch "Spiel versus Leben", das im Verlag 3.0 erscheint. Die Veranstaltung findet wiederum in den Räumlichkeiten des Kommunikationszentrums die börse (Wolkenburg 100) statt.  Interessierte sind gerne willkommen; der Eintritt ist frei. Um Anmeldung unter der Emailadresse spielvsleben@uni-wuppertal.de wird gebeten.